Mo. Nov 30th, 2020
Kopfhörer beim Laufen

Es ist einfach eine super Sache, wenn man beim Laufen einen guten Sound auf den Ohren hat. Damit läuft es sich beschwingter und viele empfinden es angenehmer, mit Musik unterwegs zu sein. Mit Musik geht schließlich alles besser. Auch das Laufen!

Viele kommen überhaupt erst in den richtigen Trainingsmodus, wenn sie beim Laufen ihre Lieblingsmusik im Ohr haben. Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass Musikhören beim Sport zu mehr Leistung motiviert. Allerdings sind nicht alle Kopfhörer gleichermaßen geeignet, um sie beim Laufen in den Ohren zu haben.

Ganz klar ist aber, dass es dank In Ear Headphones oder on Ear Varianten kein Kabelsalat mehr zu befürchten ist. Dennoch ist es wichtig, dass der Kopfhörer gut sitzt und nicht verrutscht. Außerdem sollte er bei einem eventuellen Regenschauer nicht gleich den Geist aufgeben. Durch die permanente Erschütterung, die beim Joggen entsteht, sind zudem nicht alle Kopfhörer Modelle zum Joggen geeignet. Welche Kopfhörer Varianten bieten gerade in Bezug auf das Laufen welche Vor- und welche Nachteile?

IP Schutzklasse

Die IP Schutzklasse gibt Auskunft darüber, wie wasserresistent ein bestimmtes Kopfhörer Modell ist. Es handelt sich dabei um eine zweistellige Nummer, bei der die zweite Ziffer Aufschluss über die Wasserfestigkeit gibt. Wer mit Kopfhörern joggt und auch Regen nicht scheut, sollte darauf achten, dass die Ziffer mindestens 4 oder noch höher ist. Je größer die Zahl, desto größer der Schutz. Außerdem sind die Hörer dann gleich auch gegen Schweiß geschützt.

Generelle Frage: Auf die Ohren oder in die Ohren?

Am beliebtesten sind mittlerweile Kopfhörer, bei denen der Knopf ganz im Ohr verschwindet – In Ear Kopfhörer also. Sie werden in das Ohr hineingedrückt. Der Vorteil: sie sind klein und leicht. Der Nachteil: am Anfang fällt es meistens ein wenig schwerer, sich daran zu gewöhnen. Allerdings gibt es Menschen, die anatomisch so gebaut sind, dass bei ihnen kein In Ear Modell wirklich hält. Eine Alternative ist dann der so genannten On Ear Kopfhörer, der ganz herkömmlich mit einem Bügel über dem Kopf fixiert wird. Tatsächlich sieht man sie mittlerweile wieder deutlich öfter, auch bei Sportlern. Allerdings sind diese Kopfhörer deutlich schwerer als die In Ear Variante, dafür ist der Sound meistens auch besser.

Die Passform

Auch die Passform des Kopfhörers ist wichtig. Was nützt der beste Kopfhörer, wenn er während des Laufens immer wieder aus dem Ohr fällt? Die Passform wird bei In Ear Kopfhörern maßgeblich durch 2 Merkmale bestimmt: zum einen gibt es Kopfhörer mit kleinen Flügeln, die in die Ohrmuschel gedreht werden und dann fest im Ohr sitzen. Am besten bewährt haben sich hier Silikonflügel, da diese sehr flexibel sind und somit die bessere Passform bieten. Außerdem gibt es diese Bügel gleich in mehreren Größen, so dass der Stöpsel perfekt ans Ohr angepasst werden kann.

Schwieriger wird es dann, wenn man kein Silikon verträgt. Es gibt aber auch Ohrstöpsel mit Bügeln, die aus einem anderen Material als Silikon gefertigt sind. Wahlweise gibt es auch Ohrbügel, mit denen der Ohrstöpsel über das Ohr gehängt wird.

Was ist mit dem Kabel?

Am günstigsten sind zweifellos Kopfhörer mit Kabel – ganz herkömmliche Modelle also. Allerdings wird jeder wissen, der schon mal mit einem Kopfhörer mit Kabel gejoggt ist, dass das Kabel immer irgendwie stört. Wenn man mal irgendwo hängen bleibt, werden die Stöpsel regelrecht aus den Ohren gerissen. Wer sich also für Kopfhörer mit Kabel entscheidet, sollte das Smartphone besser nicht in der Hosentasche, sondern lieber weiter oben am Körper tragen. Zum Beispiel am Oberarm in einer speziellen Armmanschette. Im Zweifelsfall ist es aber immer komfortabler, auf einen kabellosen Kopfhörer umzusteigen.

Was ist mit Bluetooth?

Bluetooth Bauteile sind heutzutage so klein, dass man sie prima auch direkt im Kopfhörer verbauen kann. Kabellose Kopfhörer koppeln sich mithilfe dieser Technik ans Smartphone an und die Musik kann dann ganz ohne Kabel abgespielt werden. Diese Technik hat allerdings einen kleinen Nachteil: die Hörer sind nämlich mit Akku betrieben und müssen demzufolge, bevor sie benutzt werden, auch aufgeladen sein. Außerdem kann es gerade in der Nähe von Störquellen auch mal zu Ausfällen kommen. Dennoch haben Bluetooth Kopfhörer sich etabliert. Die Vorteile, die sie mit sich bringen, sind rundum überzeugend: einfach zu handhaben, guter Sitz, meistens schweißresistent und robust. Durch das fehlende Kabel schränken sie die Bewegungsfreiheit nicht ein.

Der Preis für gute Kopfhörer

Hier gilt ganz klar: Wer billig kauft, kauft zwei Mal. Wirklich gute Kopfhörer kosten eben auch ihren Preis. Ab 30 Euro gibt es günstige Modelle, die zufriedenstellend sind und Einsteigern möglicherweise ausreichen. Wirklich gute Hightech Modelle kosten deutlich mehr: Hier muss man schon mit 200 Euro oder noch mehr rechnen. Besonders günstige Modelle sind nicht beständig gegen Schweiß und gehen oftmals viel zu schnell kaputt. Es lohnt sich also, sich vorher gut zu informieren und dann ein wenig mehr Geld zu investieren.

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Von khoa

Halbmarathon- und Marathondistanzen sind meine Lieblingsdistanzen, die ich seit 2016 mit großer Leidenschaft laufe. Inzwischen trainiere ich seit über einem Jahr aktiv an meiner Performance und berichte hier gern über meine Lauffortschritte.

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